Donnerstag, 29.07.2021 07:22 Uhr

Nominierung "Kennerspiel des Jahres 2021"

Verantwortlicher Autor: Reimund Sand Geisenheim, 17.05.2021, 14:28 Uhr
Presse-Ressort von: rsand-world.de Bericht 5959x gelesen

Geisenheim [ENA] Am 17.05.2021 wurden die Nomierungen für das "Spiel des Jahres", "Kennerspiel des Jahres" und "Kinderspiel des Jahres" bekannt gegeben. 25 ausgesuchte Spiele hatte eine Jury auf eine drei "Empfehlungslisten" (8xSpiel des Jahres, 7xKennerspiel des Jahres und 10x Kinderspiel des Jahres) gesetzt. Es kamen dann jeweils 3 Spiele auf die "Nominierungslisten". Für das "Kennerspiel des Jahres" wurden nominiert :

"Die verlorenen Ruinen von Arnak" von Michaela „Mín“ Štachová und Michal „Elwen“ Štach, CGE/Heidelbär Games, Illustration: Jiří Klus, Ondrej Hrdina, Jakub Politzer, František Sedláček, Milan Vavroň. Ein Abenteuerlicher Entdeckungswettlauf für 1 bis 4 Mitspieler*Innen ab 12 Jahren. Mit Schlapphut und Peitsche dringen wir tief in die Landschaften einer mythischen Insel vor und erkunden dort verschollenen Ruinen. Angsteinflößende Fabelwesen sind die Wächter dieser Orte und können nur mit den richtigen Opfergaben besänftigt werden. Eine solche Expedition verlangt nach der richtigen Ausrüstung, welche die Spieler:innen in Form von Karten dauerhaft erwerben.

Auf ähnliche Weise werden Artefakte entdeckt, deren genauere Untersuchung strategische Vorteile offenbart. Auf der Forschungsleiste entbrennt währenddessen ein hitziger Wettlauf um neue Erkenntnisse, die anschließend in den Tagebüchern der Abenteurer:innen mit der Hoffnung auf späteren Ruhm festgehalten werden. Die Wahl der richtigen Ausrüstung, sorgfältige Planung und eine ständige Risikoabwägung stehen im Mittelpunkt dieses opulent ausgestatteten Entdeckerwettlaufs.

"Fantastische Reiche" von Bruce Glassco, Strohmann Games, Illustration :Octographics, Fantastisches Kartenkombinieren für 2 bis 5 Mitspieler*Innen ab 10 Jahren, Einstieg: mittel, Dauer des Spiels: ca. 20 Minuten, Preis: ca. 20 Euro. Mit nur sieben Karten auf der Hand errichten wir durch einfaches Kartentauschen unser ganz persönliches Fantasy-Reich. Dabei können sich die 53 einzigartigen Karten, die sich in elf Kategorien wie ‘Land’, ‘Zauberer’ oder ‘Waffe’ gliedern, gegenseitig verstärken, blockieren oder auch Minuspunkte geben.

Doch Vorsicht: Lediglich den eigenen Vorteil bei der Kartenwahl im Blick zu haben, könnte den Mitspieler*Innen mehr helfen als beabsichtigt, wenn man ihnen die lang ersehnte Karte in die Auslage legt. Wahre Macht zeigt sich erst am Ende des Spiels, wenn die sehr unterschiedlichen Truppenformationen und Karteneigenschaften miteinander verglichen und aufgerechnet werden. Auch zu Zweit funktioniert der Machtkampf durch eine vorgeschlagene Spielvariante ausgesprochen gut.

"Paleo" von Peter Rustemeyer, Hans im Glück, Illustration: Dominik Meyer Ein "kooperativer" Steinzeitlicher Überlebenskampf für 2 bis 4 Mitspieler*Innen ab 10 Jahren. Einstieg: anspruchsvoll, Dauer des Spiels: 45 bis 60 Minuten, Preis: ca. 45 Euro. Das Leben in der Steinzeit muss hart gewesen sein. Hinter jedem Gebüsch mit leckeren Beeren kann im Zweifel auch ein angriffslustiges Wildtier lauern. Ob die gefunden Beeren genießbar oder giftig sind, müssen wir auch ohne den Angriff eines Ebers selbst herausfinden. Gemeinsam wägen wir als Stamm Runde für Runde solche Risiken nur anhand der Illustrationen auf den Kartenrückseiten ab.

Erst nach dem Umdrehen der Karte offenbart sich, was am gewählten Ort passiert. Gemeinsam wachsen wir an diesen Aufgaben. Wenn sich der Tag in Paleo dem Ende neigt, muss der Stamm mit Nahrung versorgt sein, um gegen das Spiel bestehen zu können. Zehn Kartensets mit neuen Herausforderungen lassen sich beliebig kombinieren und bieten motivierende Abwechslung, den harten Überlebenskampf wieder und wieder anzunehmen. Die "Preisverleihungen" finden 19.07.2021 in Berlin statt. Der Text und die Fotos sind von der PI des Spiel des Jahres e.V. Weitere Fotos und Videos sind auf https://www.rheingauer-brettspiel-treff.de/ zu sehen.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.